Es reicht: Her mit dem schönen Leben!

Aktive aus Schülervertretungen, Jugendgewerkschaften und Universitäten sagen Bildungs- und Ausbildugskillern den Kampf an.

Überfüllte Schulklassen, steigender Unterrichtsausfall, Studiengebühren und 385.000 Jugendliche, die schon seit über einem Jahr vergeblich einen Ausbildungsplatz suchen –  die Angriffe der Unternehmen und ihrer Politiker gegen die Rechte der Jugend auf Bildung, Ausbildung und Arbeit brechen nicht ab. Unmissverständlich wird einem immer größeren Teil deutlich gemacht, dass er in diesem System nicht gebraucht wird. Damit wird aber auch deutlich: Es ist Zeit, sich zur wehren – und zwar gemeinsam: Schüler, Studierende, Azubis, junge Erwerbslose und Beschäftigte. [Weiterlesen]

Zeit sich zu wehren. Gemeinsam gegen Zukunftskiller.

SDAJ startet Kampagne gegen Bildungs- und Ausbildungsplatzabbau

Im Frühjahr 2007 beschloss die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend auf ihrem 18. Bundeskongress die Kampagne „Zeit sich zu wehren – gemeinsam gegen Zukunftskiller“, die am vergangenen Wochenende offiziell startete.

Wir dokumentieren das Interview, das die Uz – Zeitung der Dkp, mit Männe Grüß, Bundesvorsitzender der SDAJ, über Ausrichtung und Zielsetzung der Kampagne veröffentlicht hat.
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Essen reiht sich ein.

Auch Essen muss sich traurigerweise zu den Städten zählen, in denen die NPD einen „echten“ Grund gefunden hat ihre menschenfeindliche Meinung zu verbreiten. Sie demonstrierte am 8. Dezember gegen den Bau einer Moschee.
Der angestrebte Bauort befindet sich inmitten eines kulturell gemischten Stadtteils, wo die Menschen kein Problem mit dem Bau einer Moschee haben. [Weiterlesen]

Ausbildungsbonus

Regierung belohnt Unternehmen für jahrelanges Nicht-Ausbilden

Im Rahmen der sogenannten Qualifizierungsinitiative hat die Bundesregierung beschlossen 350 Millionen Euro an Unternehmen zu verschenken, die sogenannte Altbewerber in die Ausbildung übernehmen. Rund die Hälfte der Ausbildungsvergütung zahlt dann der Staat für Jugendliche mit Haupt- oder Realschulabschluss, sie bislang bei der Ausbildungsplatzvergabe leer ausgegangen sind. Bildungsministerin Schavan verspricht sich 100.000 neue Ausbildungsverhältnisse davon. Dieser Zahl stehen allerdings rund 302.000 Altbewerber gegenüber. [Weiterlesen]